Alle guten Dinge sind drei! In zwei tatkräftig-Projekten halfen Freiwillige von Gruner + Jahr bei großen Garten-Baustellen und in einem dritten Projekt sorgten sie mit einer Trommel-Bastelaktion für Abwechslung bei „Hände für Kinder – der neue Kupferhof“. rn

Freiwillige von Gruner + Jahr engagieren sich tatkräftigHerrichtung eines verwilderten Schrebergartens für eine Familie mit kranken Kindern

rnEine der Familien, die vom ambulanten Dienst des Kinder-Hospizes Sternenbrücke betreut wird, hat zwei schwerstkranke Kinder. Die Familie hat keine Zeit und Kraft, ihren Schrebergarten zu pflegen. Dadurch ist der Garten in den letzten vier Jahren sehr verwildert, sodass der Gartenverein sogar mit einer Kündigung drohte. Da die Familie aus finanziellen Gründen nicht in der Lage ist, zu verreisen, war der Garten immer ein schöner Rückzugsort für sie. Damit dieser wieder als Erholungsort dienen kann, haben sich Freiwillige von Gruner + Jahr Anfang Oktober mit vollem Einsatz den unfassbaren Unkraut-Wucherungen gestellt.rnrnSchon nach wenigen Minuten im Einsatz standen die Feinde der Freiwilligengruppe fest: Efeu, Brennnessel und Giersch sorgten für verbrannte und zerkratzte Arme. Doch weder davon noch von den vielen Blasen an Händen und Füßen ließen sich die Freiwilligen abhalten und entfernten voller Tatendrang jede Menge Unkraut, beschnitten Büsche und Hecken und gruben die Beete um. Eine Herausforderung war auch der Rasen, der so verwachsen war, dass er zunächst gar nicht gemäht werden konnte. Stück für Stück wurde der Garten immer offener und heller bis er sich platztechnisch zu verdoppeln schien. Am Ende waren die Freiwilligengruppe und die Familie total glücklich und schmissen zum ersten Mal seit Jahren den Grill wieder an. Schöner konnte man das Projekt nicht abschließen. Den Freiwilligen hat es so gut gefallen, dass sie wiederkommen möchten und auch die tatkräftig-Projektbegleiterin Anne Schieber fand den Einsatz großartig: „DANKE, DANKE, DANKE, das war einer meiner schönsten Tage überhaupt!“rn

Freiwillige von Gruner + Jahr engagieren sich tatkräftigGartenarbeit und herbstliche Hofpflege auf dem Vogthof

rnDer Vogthof ist eine Einrichtung für Menschen mit Behinderung in Ammersbek. Ausgehend von der Überzeugung, dass jeder Mensch das Bedürfnis nach sozialen Bindungen hat und sich nach seinen Möglichkeiten in die Gemeinschaft einbringen sollte, leben und arbeiten auf dem großen Gelände behinderte und nichtbehinderte Menschen in fünf Häusern zusammen. Die Hilfe der G+J-Freiwilligen, die sich am 27.10. für den Vogthof engagierten, war vor allem bei der Pflege des Gartens gefragt: Laub harken, Rasenmähen, Hecken schneiden, Beetpflege und – das Beste – Bäume pflanzen!rnrnGerade im Herbst gibt es so viel zu tun, dass der Hof unmöglich von einem Gärtner in Stand gehalten werden kann und für die Freiwilligen war es eine willkommene Abwechslung, bei schönstem Sonnenschein draußen in der Natur zu arbeiten – besser geht es nicht! Die Freiwilligengruppe hat sich sehr wohl gefühlt auf dem Vogthof, dort ein starkes Gemeinschaftsgefühl entwickelt und einen Perspektivwechsel erlebt. Für einige der Freiwilligen ist damit der erste Schritt zum ehrenamtlichen Engagement gemacht – „nun besteht ein Ansatz weiterzumachen“, konstatiert ein Freiwilliger nach diesem tollen Einsatztag mit der genau richtigen Einsatzdosis.rn

Freiwillige von Gruner + Jahr engagieren sich tatkräftigTrommeln basteln für die Gastkinder des Kupferhofs

rnNur zwei Tage später, am 29.10., haben sich noch einmal Freiwillige von Gruner + Jahr engagiert und dabei festgestellt, dass man mit relativ simplen Dingen und ein bisschen Kreativität andere Menschen sehr glücklich machen kann. „Das sollte man im Alltag häufiger probieren“, merkt einer der Freiwilligen an. Einsatzort war der etwas außerhalb gelegene Kupferhof in Wohldorf-Ohlstedt, seit Anfang 2012 ein komfortables Wohlfühl-Kurzzeit-Zuhause für behinderte Kinder und ihre Familien, die dort eine Auszeit nehmen und endlich mal wieder entspannen können. Die Mitarbeiter der Einrichtung sind stets darum bemüht, den Gastkindern (so werden hier die Kinder mit Behinderungen genannt) noch mehr Abwechslung zu bieten und kamen mit Hilfe des tatkräftig e. V. und der Freiwilligen auf die Idee, einen Trommel-Bastelnachmittag zu veranstalten.rnrnWenngleich die Gastkinder nur bedingt mitbasteln konnten, war der eine oder andere sichtlich fasziniert von dem bunten Basteltreiben. Auch das Ergebnis kann sich sehen und hören lassen. Während die Trommelfelle noch trockneten sangen die Freiwilligen unter der Anleitung einer Kupferhof-Mitarbeiterin gemeinsam mit den Gastkindern Lieder – das machte insbesondere den Kindern am meisten Spaß. Die Freiwilligengruppe verließ das Projekt nachdenklich bis ein wenig bedrückt aufgrund der schweren Behinderungen der Kinder und war gleichzeitig beeindruckt von der Leistung der PflegerInnen und dem so wichtigen und unterstützenzwerten Angebot des Kupferhofs.rnrn