Am Donnerstag, den 7. September 2016, haben sich fünf Mitarbeiter der tesa SE in einer Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende in Wilhelmsburg engagiert. Das ehemalige Schulgebäude ist eine von f & w fördern und wohnen betreute Wohnunterkunft, in der aktuell ca. 150 Zuwanderer, Geflüchtete und Asylbewerber leben. Da es hier einige verwilderte Grünbereiche gibt, denen mit den wenigen technischen Helfern vor Ort kaum beizukommen ist, freute sich die Einrichtung sehr über den Sondergarteneinsatz unserer fünf freiwilligen Helfer. Neben der Gartenpflege gab es später noch eine Spieleaktion mit den Bewohnern, bei der sich alle einmal so richtig austoben konnten.rnrn160907_pw916_gartenpflege-und-spieleaktion-zea_tesa_cl1_615-1rnrnUm 10 Uhr morgens trafen die tesa-Mitarbeiter gut gelaunt und bei schönstem Sonnenschein auf dem Gelände der Unterkunft ein. Mit im Gepäck hatten sie eine Schubkarre voller professioneller Gartenwerkzeuge, die sich für die zu verrichtende Arbeit als äußerst nützlich erweisen sollte. Die Werkzeuge hatte der hauseigene Gärtner von tesa ihnen netterweise zur Verfügung gestellt. Nach einer kurzen Einführung seitens der Einrichtung und des tatkräftig e. V. wurde die kleine Gruppe von zwei technischen Helfern zum Einsatzort geführt, wo das Unkraut nur so wucherte. Dass es viel zu tun gab, war schnell ersichtlich und so gingen die Freiwilligen direkt ans Werk.rnrnMit Harken und elektrischen Heckenscheren ging es dem Unkraut an den Kragen. An vielen Pflanzen und Zweigen gab es fiese Dornen, die nicht einmal die dicken Gartenhandschuhe aufhalten konnten. Doch die Freiwilligen ließen sich davon kaum beeindrucken und füllten eine Schubkarre nach der anderen mit dem Unkraut. Sogar alte Baumstämme transportierten sie in der Schubkarre oder auf der Schulter. Für die Feinarbeit kam dann endlich Mikes Lieblingswerkzeug zum Einsatz: Der Laubbläser. Beim Laubblasen hatte er mindestens so viel Spaß wie Marga mit der kleinen Gartenschere beim Feintuning des Bodens. Bis zum Mittag hatten die Fünf ganz schön was (weg-)geschafft und waren zufrieden und hungrig. Zeit für die wohlverdiente Mittagspause, in der die Freiwilligen gemeinsam mit den Mitarbeitern und Bewohnern Gyros verspeisten und neue Kraft für das Nachmittagsprogramm tankten.rnrn160907_pw916_gartenpflege-und-spieleaktion-zea_tesa_cl2_615rnrnIm Anschluss führte Mitarbeiter Dominic die Gruppe durch die Einrichtung. Diesen Blick „hinter die Kulissen“ fanden die Freiwilligen besonders „spannend“, da so etwas „unter normalen Umständen ja kaum möglich wäre“. Nach der Führung ging es auf den Sportplatz zum Spielen. Es dauerte nicht lange und die Freiwilligengruppe war umzingelt von Kindern, die es kaum erwarten konnten. Zur Auswahl standen Wikingerschach, Badminton, Volleyball, Boule und Klettball. Neben Ausdauer waren in diesem ganzen Trubel auch starke Nerven gefragt – einige Freiwillige fanden das Spielen sogar anstrengender als die Gartenarbeit. Gleichzeitig machte es ihnen aber auch viel Spaß. Schön war, dass nicht nur die Kinder, sondern auch die erwachsenen Bewohner an der Spieleaktion teilnahmen. Diese waren vor allem auf dem Volleyballfeld und beim Wikingerschach anzutreffen. Die rege Beteiligung war für alle sehr erfreulich. Mal ganz abgesehen davon, dass die Kinder dort schon sehr gut Deutsch sprechen, zeigte sich mal wieder, wie unwichtig sprachliche Barrieren oder kulturelle Unterschiede bei Spiel und Sport sind.rnrn160907_pw916_gartenpflege-und-spieleaktion-zea_tesa_cl3_615rnrnAls das Projekt sich dem Ende neigte, war das tesa-Team „so richtig schön ausgepowert“ von diesem körperlich aktiven Tag an der frischen Luft, den sie als nette und sinnvolle Abwechslung zum Büroalltag empfanden: „Es hat Spaß gemacht, einen Tag mit anzupacken und sich sozial zu engagieren. Es war toll, abseits des Büroalltags mit unserem Team ein soziales Projekt zu unterstützen und den eigenen Horizont zu erweitern. Das Projekt hat uns gezeigt, wie gut wir in allen Situationen zusammenarbeiten können und es war eine tolle Erfahrung zu sehen, wie es in so einer Einrichtung tatsächlich aussieht und wie die Leute dort sind.“rnrnWir bedanken uns beim tesa-Team für die großartige Unterstützung! Dank euch ist der Garten nun vom Unkraut befreit und die Bewohner hatten einen schönen, ereignisreichen Nachmittag.